Lookabout

 Ich zeige, was ich sehe

Wachstum - Mai 2012, KK

7. Juni 2012    Kontemplation    scheinbar unscheinbar    Täglich    wachsen    Zeitgeschehen  

Wachstum überall

Jetzt kann man wieder an jedem Nadelbaum beobachten, wie er zulegt, wächst, breiter, höher wird, auch dieses Jahr.

Fast möchte man meinen, dass das Wirtschaftswachstum, von dem wir selbst reden, nichts anderes ist wie dieser immerwährende Trieb in der Natur, bei allen Gattungen und Spezies. Und wahrscheinlich ist es ja auch so, dass jedes Wesen dabei anderes Leben in Konkurrenz verdrängt – oder selbst von ihm erstickt wird.

Nur fürchte ich, dass das, was ich im Wachstum der Natur erahne, nicht das ist, was meine Menschenkameraden mit Wachstum meinen, ja unter Wachstum verstehen können.

Ich bin noch nicht mal sicher, ob sie, ob ich in der Lage bin, die Fragen zu stellen, die dazu nötig wären. Gleichzeitig “wissen wir” vom genetischen Schlüssel des Lebens und flicken uns die Welt so zurecht, dass wir weiter wachsen können – so, wie wir das verstehen.

Einer Vielfalt des Lebens entgegen – oder in eine Ödnis, die uns selbst verschlucken wird?