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 Ich zeige, was ich sehe

Vor Harstad, acht Uhr morgens, 7. März 2012 Die Kirche von Trondenes - 7. März 2012 Vor der Kirche von Trondenes, Blick auf die vorbeiziehende Trollfjord, 7. März 2012 Friedhof der Kirche von Trondenes, Foto by Lookabouts Wife Grabsteine bei der Kirche von Trondenes, Foto by Lookabouts Wife die nördlichste mittelalterliche Steinkirche Norwegens der Pfarrer verordnet vor der Touristenführung eine kurze Andacht dann ist Zeit und Platz, um die reich ausgestattete Kirche in Ruhe zu besichtigen Kirche von Trondenes, Kanzel Kirche von Trondenes in der Kirche von Trondenes in der Kirche von Trondenes in der Kirche von Trondenes, Foto by Lookabouts Wife in der Kirche von Trondenes, Foto by Lookabouts Wife to return to the start you may click below in the text on the title - Hurtigruten -

9. Dezember 2012     

Hurtigruten, Tag 9: Kirche von Trondenes, 7. März 2012 (Update)

Mit Tag 9 war es vorbei mit dem Traumwetter auf der Hurtigruten. So bekommen wir ein wenig ein Gefühl, was die Kirche von Trondenes, bedeutendster spiritueller Ort Nordnorwegens im Mittelalter, für die Menschen hier bedeutet. Wir fahren von Harstad hierher, erster Haltepunkt einer Fahrt über die Vesteralen-Inseln, während unsere Trollfjord an uns vorbei gleitet, um uns später in Sortland wieder aufzunehmen.

Der Pfarrer spediert uns zu Beginn flugs in die Kirchenbänke und verteilt Merkzettel für eine kurze Andacht und ein anschliessendes gemeinsam gesungenes Kirchenlied. Die Leute nehmen es gelassen. Wir haben längst ein Gefühl dafür, dass Gottvertrauen oder zumindest der Respekt vor den Naturgewalten einem hier ziemlich schnell beigebracht werden kann…

Die Kirche hat viel Atmosphäre und ist reich mit schönen Holzfiguren und Holzmalereien ausgestattet. Ein von aussen und im inneren mystischer Ort, an den ich gerne zurück denke, weshalb er hier auch so viel Platz bekommt.

Die alte Steinkirche von Trondenes

Ich habe mir Vieles vorstellen können, wenn ich mir im voraus überlegte, was mich an der Hurtigruten-Reise faszinieren könnte. An die Ausstrahlung der Kirchen habe ich dabei im voraus nicht unbedingt gedacht.
Aber sie haben es mir angetan, diese Bauten, die auf eine ganz einfache und klare Weise tatsächlich eine sakrale Ausstrahlung haben und vor allem eines ausdrücken:
Die Demut des Menschen, der in seinem Alltag erfährt, dass die Gewalten der Natur in jedem Fall stärker sind als sein eigenes Geschick. Wer würde hier einen gelebten Glauben gering achten?